Warum ein Netzwerk für Evidenzbasierte Wissenschaftkommunikation?
Das Leibniz-Forschungsnetzwerk für Evidenzbasierte Wissenschaftkommunikation (LFN) schließt eine zentrale Lücke in der Wissenschaftskommunikationslandschaft. Während viele bestehende Vernetzungsinitiativen auf Praxisumsetzung fokussieren, verfolgt das LFN eine systematische Forschungsperspektive und greift dabei zentrale forschungspolitische Empfehlungen auf – etwa der #FactoryWisskomm –, die auf die Fragmentierung des Forschungsfeldes und die Notwendigkeit interdisziplinärer Netzwerke, kooperativer Austauschformate und gemeinsamer Forschungsanstrengungen hinweisen.
Dabei ist das LFN nicht nur theoretisch ausgerichtet: Es versteht sich als strukturierter, dialogorientierter Raum, in dem Wissenschaftler*innen und Kommunikationspraktiker*innen ihre jeweiligen Expertisen einbringen und sich zu relevanten Themen vernetzen – etwa zur Wirksamkeit von Formaten, zum Vertrauen in wissenschaftliche Akteur*innen oder zur Rolle von Emotionen und Partizipation bei der Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Inhalten. Das LFN fördert damit nicht nur die wissenschaftliche Exzellenz, sondern trägt dazu bei, die vielfach kritisierte Silobildung zwischen Wissenschaftskommunikationsforschung und -praxis zu überwinden – ein weiteres zentrales Anliegen aktueller forschungspolitischer Leitlinien.
Wer ist am Netzwerk beteiligt?
- Deutsches Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen (DIE), Bonn
- Deutsches Museum (DM), München
- DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF), Frankfurt am Main
- Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum (FZB)
- German Institute for Global and Area Studies / Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien (GIGA), Hamburg
- Institut für Medienforschung der Universität Rostock
- Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi), Bamberg
- Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS), Mannheim
- Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN), Kiel
- Leibniz-Institut für Medienforschung │ Hans-Bredow-Institut (HBI), Hamburg
- Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW)
- Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK), Gatersleben
- Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT), Jena
- Leibniz-Institut für Psychologie (ZPID), Trier
- Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), Berlin
- Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM), Tübingen
- tbd.
- Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB), Bonn
- Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF), Müncheberg
- Museum für Naturkunde – Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung (MfN), Berlin
- Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN), Frankfurt am Main
- Universität Kopenhagen
- ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (ZBW), Kiel
- ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim
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Dr. Carolin Enzingmüller
IPN Kiel
0431-880 3145
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Dr. Lorenz Kampschulte
Deutsches Museum
089-2179 261
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Dr. Willi Scholz
IPN Kiel
0431-880 3158
Mail senden
Woran arbeiten wir aktuell?
Arbeitsgruppe 1

Um ein triviales Beispiel zu nehmen, wer von uns unterzieht sich je anstrengender körperlicher Betätigung, außer um Vorteile daraus zu ziehen? Aber wer hat irgend ein Recht, einen Menschen zu tadeln, der die Entscheidung trifft, eine Freude zu genießen, die keine unangenehmen Folgen hat, oder einen, der Schmerz vermeidet, welcher keine daraus resultierende Freude nach sich zieht?
Kontakt
Arbeitsgruppe 2

Um ein triviales Beispiel zu nehmen, wer von uns unterzieht sich je anstrengender körperlicher Betätigung, außer um Vorteile daraus zu ziehen? Aber wer hat irgend ein Recht, einen Menschen zu tadeln, der die Entscheidung trifft, eine Freude zu genießen, die keine unangenehmen Folgen hat, oder einen, der Schmerz vermeidet, welcher keine daraus resultierende Freude nach sich zieht?
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